Ständig bin ich getrieben. Entweder bin ich bei der Arbeit oder ich bin im Zeitstreß, um zu meiner Freundin oder einem Bekannten zu kommen. Nie komme ich dazu meine To-Do-Liste, die ich mir selbst schon seit Monaten auferlegt habe, abzuhaken.
Das war nicht immer so. Vor meiner Beziehung, zog ich es vor, alleine zu leben. Ich war alleine. Nicht einsam. Alleine. Da kam ich nach der Arbeit - auch mal sehr spät abends - nach Hause und hatte keinerlei Zeitstreß mehr.
Ich brauchte auf Niemanden Rücksicht nehmen, lebte so wie ich es für richtig hielt und kam von der Arbeit nach Hause, wann ich es wollte.
Jetzt ist alles anders. Wenn reguläre Feierabendzeit ist, kommt auch schon die erste SMS wann ich denn wohl nach Hause kommen würde.
Ich will mich nicht beschweren - dies soll kein Blog sein, in dem ein Mann über seine Sorgen schreiben wird. Ich will nur über ein Gefühl schreiben, von dem ich denke, dass es vielen so geht. Heutzutage sind wie alle nur noch Getriebene der Zeit. Wo wir sind, sind wir unter Zeitdruck, wann hat man sich schon mal Zeit genommen? Wann hat man sich schon mal längst vorgenommene Dinge erledigt?
So geht es vielen - nicht nur mir.
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