Dienstag, 15. Mai 2012

Svenska for dummies

Als ich mein iPhone bekommen habe – das war im Januar – habe ich mir relativ schnell die zusätzlichen Apps von Apple im Appstore runtergeladen, die dort noch zur Verfügung stehen. "iBooks", "Meine Freunde" und auch "iTunes U". iTunes U ist die Universitätsversion von iTunes. Dort kann man sich von den verschiedensten Unis der ganzen Welt, bestimmte Kurse anschauen, anhören usw. Sehr interessant und wirklich nur zu empfehlen – auch für Jeden, der das Studium schon seit Jahren hinter sich gelassen hat. Dort kann man die verschiedenen Themenbereiche aber auch die Universitäten durchsuchen.
Nun habe ich dort gestern die Universität Lund gefunden.
Lund liegt in der Nähe von Malmö, Schweden.

Im Angebot dieser Uni fand ich einen Schwedisch-Lernen-Kurs eines Studenten und einer Studentin. Einen Video-Podcast.
Das hat mich so sehr gefesselt, dass ich mir wieder überlegt habe, Schwedisch zu lernen.

Ja! Wieder. Ich habe mal einen Versuch gestartet Schwedisch zu lernen. Bin damals aber nicht an der "Nicht-Machbarkeit" gescheitert, sondern einfach an meiner Faulheit demgegenüber und aus Zeitgründen konnte ich das auch nicht weiter verfolgen.
Nun aber! Habe ich mir gedacht und mir gleich die ersten 3 Folgen angeguckt. Ich bin wirklich wieder sehr interessiert an dieser Sprache und möchte das nun sehr vertiefen.

Warum das Ganze? Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist es nur meine "Sprach-Interessiertheit".

Schauen Sie sich den Podcast ruhig mal an: er ist wirklich sehr interessant und locker witzig gestaltet. Einfach nach Lund University suchen.

Samstag, 5. Mai 2012

Corporate Design

Es gibt so Freitage an denen man als Single nichts zu tun hat. Leider. Manchmal kann man dann niemanden im Freundeskreis zu einer "sinnvollen" Tätigkeit überreden. Da zieht auch oft das Schlagwort "trinken" nicht. Was macht man also an solch einem Freitag abend, nach der Erwerbstätigkeit?
Man könnte sich auf das Sofa legen und sich von dem TV-Medium berieseln lassen oder man könnte alleine in den Pub gehen. Aber alleine?!

Nein! Natürlich bastelt man an seinen Blogs herum. Und genau das habe ich heute gemacht und mit Stolz kann ich jetzt verkünden: ich habe endlich mal so etwas wie eine einheitliche Designgebung.
Leider natürlich nicht eins-zu-eins; da Wordpress-, Blogspot- und Tumblr-Vorlagen selbstredend nicht haargenau zueinander passen. Aber ich meine, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Meinen Geschmack trifft das neue Design auch eher – dieser minimalistische Look gefällt und gefiel mir schon immer. Auch bei Kundenaufträgen versuche ich meine Designvorlagen immer in diesem Stil zu halten.
Nach der ganzen Trickserei mit Farbgebungen, Schriftarten und Größen, ist mir allerdings noch immer nicht die Antwort auf meine – an mich selbst gestellte – Frage eingefallen: "Warum habe ich parallel drei Blogs?".
Nun gut, man kann nicht auf jede Frage eine Antwort haben.
In diesem Sinne:
schauen Sie sich das Ergebnis ruhig näher an:
  • Blog bei Wordpress

  • Blog bei Tumblr




  • Mittwoch, 2. Mai 2012

    Die FDP – eine nicht mehr ganz wichtige Partei.

    Gestern sah ich durch Zufall ein Youtube-Video aus dem Jahre 2005. Es war die Berliner Runde nach dem Wahlabend der Bundestagswahl. Zugegen waren Gerhard Schröder (damals Bundeskanzler), Joschka Fischer (damals Außenminister) und Angela Merkel (CDU), Edmund Stoiber (CSU) und zu guterletzt Guido Westerwelle (FDP).

    Vielleicht kommt Ihnen diese Farce noch bekannt vor: dem Bundeskanzler, dem an diesem Abend eigentlich klar hätte sein müssen, dass er dieses Amt nicht mehr lange trägt, war es nicht klar. Er erzählte der Elefantenrunde, dass er ganz sicher die neue Regierung führen werde; und dies mit meinem Koalitionspartner, den er nicht nennen konnte. Dieses Schauspiel hatte was Irres. Wäre dieser Gerhard Schröder nicht so sehr von sich selbst überzeugt, dann hätte man glatt Mitleid empfunden.

    Fakt ist aber auch, dass es für keine Partei an diesem Abend wirklich gut aussah.

    Was wohl an diesem Abend Guido Westerwelle gedacht haben muss? Soviel Macht. Soviel Wichtigkeit. Nun gut, das es anders kommen sollte, wusste man an diesem Abend noch nicht. Aber trotz alledem hatte die FDP damals noch die Wichtigkeit, von der sie heute nur noch fieberträumen kann. Die FDP – ein ständige Berg-und-Talfahrt.
    Sicherlich geht es so allen Parteien, aber in diesem Ausmaß ist es schon schwierig mit anzusehen, wie sich das gute und wichtige Konzept des Wirtschaftsliberalismuses kaputt quält.

    Ich bin eigentlich ein Freund der FDP. Nun ja, eigentlich ja eher des Konzeptes, die Partei ist mir da schon eher so seltsam. Zeitweise. Aber ich finde es wichtig für eine Industrienation, dass es eine Partei gibt, die sich für die Unternehmen einsetzt.
    Meine Utopie eines breiterem politischem Spektrums im Bundestag, wird sich wohl nicht erfüllen, gerade deswegen finde ich die momentane desaströse Situation der FDP auch so schlimm. Ich möchte, dass mindestens drei große Volksparteien im Bundestag vertreten sind – gerne auch vier. Zweiparteiensysteme fördern nur den Opportunismus. Und es ergibt sich ein 'Einheitsbrei'.

    Schade, dass es die FDP im Moment nicht zu einer Wichtigkeit und einer Macht schafft – gerade jetzt, wo sie doch in der Regierung vertreten sind.

    Liegt es an der Führung? Herr Rösler ist bemüht. Aber ich denke, dass Westerwelle doch mehr dieser positive Kontrollfreak war. Diese Art Mensch, die man auch in vielen Familienbetrieben sieht: der Seniorchef, der noch mit 65 Jahren über jede Kleinigkeit penibel bescheid wissen will, und nicht auf die Idee kommt, die Strippen voll abzugeben. Zwar ist dieses Verhalten in vielen Unternehmen schon lästig und manchmal auch rückständig, aber oft ist gerade durch dieses persönliche Arrangement vieles wirtschaftlicher.
    Wann sieht man Rösler? Wann meldet er sich zu Wort? Wann macht er Schlagzeilen? Da war die FDP unter Westerwelle präsenter vertreten. Westerwelle war auch ein Mann der stärker polarisierte.
    Aber vielleicht ist es noch nicht mal die Führung.